Gedanken – heiss, fettig, lecker!

Ralf Borlinghaus und Thomas Schulz

Ralf Borlinghaus und Thomas Schulz. Zwei Unternehmer, Philosoph der eine und Rechtsanwalt der andere, starten diesen Blog mit der Idee, Ihnen kleine Geschenke zu machen. Für zwischendurch. Mit klugen Fast-Food-Gedanken. In kleinen Portionen, manchmal schwer verdaulich, aber immer lecker mit direktem Zugang zur Seele. Unser Ziel ist Ihre Inspiration. Wöchentlich frisch zubereitet!

Greif Dir eine Portion und gib Deinen Senf dazu!

Nutze für die nächste Portion einfach unseren Lieferservice!

Wenn einem der Zufall auf die Füsse fällt

ROT: Du besteigst zur falschen Zeit am falschen Ort ein Flugzeug - und verschwindest vom Radar. Was ist das: ein unglücklicher Vorfall, ein nachrichtlicher Zwischenfall, ein tragischer Unfall oder einfach nur ein dummer Zufall?

Nietzsche - Gott ist tot

WEISS: Das haben die Dinos vor 65 Millionen Jahren auch gedacht, als ihnen ein Meteor mir nichts dir nichts den Garaus gemacht hat. Astronomen hätten das Desaster mit den entsprechenden Instrumenten sicherlich kommen sehen und den Einschlagort und -zeitpunkt exakt vorherbestimmen können.

ROT: Du meinst, für jede Wirkung gibt es immer auch eine Ursache? Die Flugschreiber werden sicher auch in diesem Fall diese an den Tag bringen. Aber was ist es auf der Individualebene: Zufall oder Schicksal?

WEISS: Die beiden Alternativen sind doch vielmehr Zufall oder Zuteil. Sage ich Zufall, dann interessiert mich: Was ereignet sich, wo und mit welcher Wirkung drängt das Ereignis in mein Leben? Sage ich Zuteil respektive Schicksal, dann richtet sich mein Fragen nach dem Woher und Warum des Ereignisses.

ROT: Und dann kommt doch in der Regel Gott ins Spiel.

WEISS: Gott ist der große Platzhalter fürs Unbegreifliche. Er ist die transzendentale Blackbox, die noch niemand ausgelesen hat. Und dabei halten doch sowohl die Schlichtesten wie auch die Gelehrtesten ihre Ohren ganz genau hin - als könnten sie etwas Sicheres vernehmen.

ROT: Was hat er wohl dabei gedacht, als die Passagiere vor ihren Rechnern gesessen und ihre Flüge gebucht haben; als sie am morgen ihre Koffer gepackt haben und mittags eingecheckt sind; als kurz nach dem Start die Strömung über den Tragflächen abgerissen ist - und alle ins Verderben gestürzt sind.

WEISS: Wir Christen versuchen uns damit zu trösten, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. (Römer 8,28)

ROT: Ja sicher - diese Hoffnung stirbt zuletzt.

Lasst's Euch schmecken! (Gebt gerne Euren Senf dazu.)
LG Ralf & Thomas

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